2005 – Halle

Salzbergener Jugendzeltlager 2005 in Halle/ Neuenhaus

Oder Regen, Schlamm, Ameisenkönig, Wolle, kaum Lagerfeuer und dennoch super Stimmung!

Am 21.07.2005 war es endlich wieder so weit: 94 Kinder und Jugendliche und 39 Leiter (plus 9 Lagerleitungs- und Küchenmenschen) aus Holsten und Salzbergen begaben sich per Fahrrad für zehn Tage in die ca. 48 km entfernte Gemeinde Halle bei Neuenhaus in der Grafschaft Bentheim. Auf der Wiese von Bauer Brüggemann direkt an der Dinkel hatte der Vortrupp schon drei Tage lang fleißig gearbeitet (Dafür ein dreifaches: Hipptischippti trallalawippti hipttischiptti nanana nunu hallalawippti hipptischippti […] usw. Britney: „Spears“ (Ansgar muss hier einspringen!)), so dass die Teilnehmer ihre Zelte mit Hilfe ihrer Leiter direkt aufbauen und beziehen konnten. Leider erwartete uns dort ein fieser Nieselregen und eine steife Brise, die der guten Stimmung jedoch kein Abbruch tat.

Am Abend wurde von allen Teilnehmern das Banner unterschrieben, bevor es dann feierlich gehisst wurde. Das Zeltlager war damit offiziell eröffnet.

Der nächste Morgen zeigte von der Wetterseite her immer noch kein freundlicheres Gesicht, so dass kurzfristig ein riesen Abendevent auf den Morgen verlegt wurde. Beim „Las Vegas“ konnten alle ihr Glück bei den verschiedensten Spielen versuchen, um möglichst viele Lagereuro zu erspielen.

Am Nachmittag stand dann eine „Grundreinigung“ aller Lagerteilnehmer auf dem Programm. Der Besuch im Denekamper Hallenbad wird vielen bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben, da beim Disco-Schwimmen mit allen im Becken gesungen und getanzt wurde.

In den folgenden Tagen standen weitere große Spiele und Aktionen auf dem Programm, wie das Leitersuch- und Stadtspiel in der Nordhorner Innenstadt, der Nachtgeräuschelauf und der Dinkeltag, bei dem die Gruppen selbstständig Flöße bauen mussten. Ein Event war auch das Mittagessen von der Gaststätte Bolte, die sich extra einen Mittag für alle Teilnehmer an den Grill stellten und ca. 300 Steak- und Würstchenbrötchen fertigten. (Wir bedanken uns mit einem dreifachen… ihr wisst schon!)

Vor dem Start in die neue Woche feierten wir am Sonntag Abend mit Diakon Helmut Heitz einen Wortgottesdienst, der sich thematisch um die Regenbogenfarben rankte, die so vielfältig sind wie unsere große Lagergemeinschaft.

Am nächsten Montagmorgen hieß es „gammeln“. Jeder konnte ausschlafen und die freie Zeit für sich nutzen. Anschließend hatten die „Fuffis“ mit ihrer Olympiade dann das Sagen. Der erste Test um im nächsten Jahr als Leiter mitfahren zu dürfen, wurde absolut erfüllt!

Abends fiel das Lagerfeuer leider wieder ins Wasser (Im wahrsten Sinne des Wortes!), was aber durch ein super „Eins-Zwei-Oder-Drei“ im Gemeinschaftszelt ersetzt werden konnte.

Dienstags war es dann endlich soweit: Die Robinsonnacht stand auf dem Programm. Der Platz war einen Tag und eine Nacht wie ausgestorben und die zurückgebliebene Küche und Lagerleitung gruselten sich abends so alleine am Lagerfeuer ein wenig. Die verschiedenen Mädchen- bzw. Jungengruppen hatten dafür in ihren Unterkünften umso mehr Spaß. Eine Jungengruppe hatte in diesem Jahr ein wenig Pech, da sie wirklich hart arbeiten mussten und letztendlich sogar noch Geld für das zur Verfügung gestellte Essen bezahlen sollten. Am Mittwoch Nachmittag hieß es: „Zivilisation“! Durch verschiedene Aufgaben mussten die verschiedenen Gruppen versuchen verschiedene Zivilisationstufen zu erklimmen, um letztendlich Politiker zu werden. Hier war „Team Rocket“ am schnellsten.

Ab Donnerstags wurde das Wetter kurzzeitig besser, so dass die Teilnehmer bei der Foto-China-Ralley ordentlich ins Schwitzen gerieten. Am Abend konnten wir ein Naturschauspiel beobachten. In der Ferne waren sehr viele Blitze zu sehen, die zum Glück nicht in unsere Richtung zogen. Dennoch wurden alle Teilnehmer kurzfristig in eine Garage und eine Scheune des Bauerns untergebracht, wo gespielt und gesungen wurde. (Wir bedanken uns bei Bauer Brüggemann mit einem dreifachen… Ansgar…!) Anschließend konnten die Zelte zur Nachtruhe wieder bezogen werden.

Freitagsmorgen war dann endlich der Markt der Möglichkeiten auf dem Programm, wobei AGs wie „Blind-Kick“, Kloatscheeten (mit 75 Liter Eistee), Tanzen, Gipsmasken, Flatterbälle basteln, Kartenspiele, Armbänder (die das ganze Lager über geknotet wurden) usw. angeboten wurden. Ein großes Angebot, welches von den Kindern und Jugendlichen dankend angenommen wurde.

Im Anschluss daran stand das Finale des Schlagballtunieres an. Wobei auch hier „Team Rocket“ zum Schluss die Nase vorn hatte. (Glückwunsch!)

Direkt danach wurde in einem „spannenden“ Fußballmatch gegen Halle/ Lage (eine männliche D-Jugend) die Ehre des Lagers mit einem klaren Sieg verteidigt.

Zum Abend wurden alle Teilnehmer noch einmal kreativ, da zum krönenden Abschluss die Rocknacht auf dem Programm stand. Starmoderator Thomas Wienker durfte neben den Ärzten, „Heidi“ auch 50Cent u.a. begrüßen. Ein toller Abend der in einem Meer von Wunderkerzen seinen Abschluss fand.

Da für die Nacht wiederum ein Unwetter angesagt war, haben die Jungen in den Gemeinschaftszelten und die Mädchen in den Garagen des Bauern geschlafen. In weiser Voraussicht, wie sich am nächsten Morgen herausstellte, da sich der Platz bei der Abfahrt in ein Wattenmeer verwandelt hatte.

Trotz des nicht immer guten Wetters, einigen Sportverletzungen und Fahrradpannen (Dank hier an den Fahrradwart: „Simon Winnemöller! Schallalalalalalalaaa!“) können wir auf zehn Tage zurückblicken, an die wir uns noch lange zurück erinnern werden, da die ganze Zeit über eine super Stimmung herrschte.

Bedanken möchten wir uns bei Bauer Brüggemann aus Halle, Firma Möbel Rautland, Firma Wissing, Firma Darpel, Firma Dondrup, Gaststätte Bolte, Bäckerei Hilbers, Firma Sander aus Spelle, Herr Schulze-Weddige, der DLRG Salzbergen, dem DRK Salzbergen und bei allen, die zum Gelingen des diesjährigen Zeltlagers beigetragen haben.

Dieser Dank gilt vor allem auch den Leitern und dem Küchenteam, die durch ihre ehrenamtliche Arbeit das Lager erst ermöglichen.

Wir bedanken uns bei allen mit einem dreifachen….!

Achja: „Ameisenkönig!“